Mein Blog "Zwischen den Welten"

Dem aufmerksamen Leser ist aufgefallen, dass weder auf meinem Instagram-Kanal, noch auf dieser Website gegendert wird. Stattdessen wird nicht geschlechtsspezifisch formuliert. Ein Fotograf ist nun mal der ungeschlechtliche Überbegriff für Fotografen (männlich) und Fotografinnen (weiblich).

Gendern schafft neue Barrieren

Menschen mit Seheinschränkungen oder Blindheit wird das Lesen von Texten durch gendern erschwert. Das Gender-Zeichen, egal ob nun ein Doppelpunkt, Unterstrich oder Stern, stört den Lesefluss und wird von Screenreadern ignoriert. Wird ein Doppelpunkt verwendet, kommt es beispielsweise nur zu einer Pause. Dem Nutzer wird also Fotograf (Pause) Innen vorgelesen Je nach Screenreader muss nach der Pause der Lesevorgang manuell durch den Nutzer fortgesetzt werden. Zudem ergibt das Gendern grammatikalisch überhaupt keinen Sinn.

Beispiel

Sehr geehrte Fotograf:innen

Diese Anrede spricht Fotografen (in diesem Fall die männlichen Vertretern, nicht der ungeschlechtliche Oberbegriff) überhaupt nicht an. Um es mal etwas humoristisch zu formulieren: Wenn es Fotograf:innen gibt, warum gibt es nicht Fotograf:außen? Ist ja diskriminierend, dass alle innen sein müssen.

Letztendlich bleibt es eine unnötige Komplizierung der deutschen Sprache, welche neue Barrieren schafft und somit wider dem Gedanken der Inklusion ist.

Wenn hier auf der Website oder meinem Instagram-Kanal von Fotografen, Webmastern und Computernutzern die Rede ist, sind selbstverständlich alle Personengruppen, ganz gleich, welchem Geschlecht sie angehören, angesprochen.