Malware und andere Schadsoftware


Malware bezeichnet Schadsoftware, welche den Rechner befallen kann. Neben Viren, Würmern und Trojanern gibt es auch Malware wie Ransomware, Phishing und Scamming.

Aber was ist das eigentlich?

Dröseln wir das ganze mal auf und schauen uns die einzelnen Arten von Schadsoftware an:

Viren

Ein Virus befällt eine Datei und sorgt dafür, dass der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß arbeitet. So kann es zu Abstürzen, plötzlich selbstständig öffnenden Programmen und ähnlichen Phänomenen kommen.

Würmer

Ein Wurm richtet, ähnlich wie ein Virus, Schaden am Rechner ein, besitzt aber zusätzlich die Fähigkeit, sich zu replizieren. Das heißt, wenn ein Wurm gefunden und scheinbar gelöscht wurde, repliziert er sich und nistet sich in einer anderen Datei ein.

Das bedeutet, dass man einen Wurm unter Umständen nicht sicher entfernen kann und man auf ein sauberes Backup zurückgreifen muss, da man nicht sicherstellen kann, dass die Infektion des Datenbestandes behoben wurde.

Trojaner

Ein Trojaner erlaubt es dem Angreifer, den befallenen Rechner auszuspähen. So können z. B. Passwörter und Zugangsdaten abgegriffen werden. Der Nutzer muss den Angriff nicht mal bemerken. Er loggt sich bei einem Dienst ein und ein Programm greift die Tastatureingaben ab (Keylogger) und übermittelt diese an den Angreifer.

Weitere Schadsoftware und Angriffsversuche

Ransomware

Hierbei handelt es sich um eine Schadsoftware, welche den Bootsektor des Rechners befällt und somit die Startroutine infiltriert. Anstatt des Betriebssystems startet nun die Ransomware, die den Nutzer auffordert, einen Geldbetrag zu überweisen, um wieder Zugriff auf seine Daten zu bekommen. Es ist äußerst wichtig, niemals einem solchen Erpressungsversuch nachzukommen. Im schlimmsten Fall werden die Daten des befallenen Rechners verschlüsselt. Dann hilft nur noch, ein sauberes Backup einzuspielen.

Phising

Beim Phising versuchen Angreifer, über gefälschte E-Mails oder SMS Zugangsdaten zu erbeuten. Das Opfer erhält eine gefälschte E-Mail z. B. von der Bank oder einem Onlineshop und wird gebeten, einen falschen Link aufzurufen und dort seine Zugangsdaten einzugeben. Macht man dies, werden diese Daten abgegriffen und können mißbraucht werden. Hiervor kann eine Zweifaktor-Authentifizierung schützen.

Scamming

Beim Scamming werden Anwender per E-Mail oder in sozialen Netzwerken mit Anfragen belästigt. Häufig geht es darum, die Opfer dazu zu bringen, Geld auf andere Konten zu überweisen, weil die Angreifer sich als Person in Not ausgeben. Deshalb sollte man sich nicht auf dubiose Anfragen einlassen und diese ignorieren.


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